Energiesparen richtig anpacken

Platz 3 beim Energiesparcup: Die Josef Pölz, Alztaler Fruchtsäfte GmbH aus Garching a. d. Alz in Bayern

Der Energiesparcup kam für die Josef Pölz, Alztaler Fruchtsäfte GmbH genau zur richtigen Zeit: „Energiesparen war bei uns schon immer ein Thema. Wir hatten viele Ideen, aber manchmal leider keine Zeit für die Umsetzung“, berichtet Geschäftsführerin Gabriele Pölz. „Durch den Wettbewerb haben wir das Energiesparen auf der Agenda nach oben gesetzt und richtig angepackt. Jetzt bin ich total glücklich darüber. Nicht nur über den 3. Platz, sondern auch darüber, dass wir mit unserem Team wirklich so viel eingespart haben.“ Der bayerische Safthersteller aus Garching a. d. Alz hat seinen Stromverbrauch im Büro während des Wettbewerbs um 18 Prozent gesenkt. Damit belegt das Unternehmen den dritten Platz beim Energiesparcup Deutschland – gemeinsam mit der W. Neudorff GmbH KG aus Emmerthal.

„Für uns waren zwei Dinge besonders wichtig. Erstens der professionelle Blick eines Energieberaters – dadurch haben wir erfahren, wie wir mit vielen Kleinigkeiten eine Menge Energie sparen können. Und zweitens: das Monitoring unseres Energieverbrauchs. Denn wenn man etwas verbessert, muss das auch messbar sein. Schließlich will jeder Ergebnisse sehen.“
Gabriele Pölz, Geschäftsführerin, Josef Pölz, Alztaler Fruchtsäfte GmbH

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Energieberater findet zusätzliche Kleinigkeiten mit Sparpotenzial

Den Erfolgskurs in Sachen Energiesparen nahm das Unternehmen mit 30 Mitarbeitern spätestens mit dem Energiesparcup-Audit auf. Bei seinem Besuch erklärte der Energieberater Gabriele Pölz und ihrem Team, dass sie zwar energetisch vieles richtig machen – aber es bei Kleinigkeiten mehr Möglichkeiten zum Sparen gibt. Diese zusätzlichen Kleinigkeiten haben in der Summe eine Menge gebracht. „Zum Beispiel waren in unserem Büro die Jalousien oft zugezogen – und die Beleuchtung eingeschaltet“, erzählt Gabriele Pölz. „Jetzt nutzen wir viel öfter das Tageslicht. Das spart Energie und macht Spaß, weil auch die Atmosphäre im Büro schöner ist.“

Auch bei der Heizung war es möglich, einfach und effektiv noch mehr zu sparen. Dafür wurden zunächst die Heizkörper weiter freigeräumt, damit die Wärme noch besser in den Räumen zirkulieren kann. Die Raumtemperaturen wurden gesenkt und die Heizungssteuerung so verändert, dass jetzt am Wochenende gespart wird, und am Montagmorgen wieder eine optimale Arbeitstemperatur herrscht. „Von solchen Änderungen muss man natürlich immer auch die Mitarbeiter überzeugen, denn ohne sie funktioniert auch Energiesparen nicht und gemeinsam schafft man bekanntlich am meisten“, sagt Gabriele Pölz. „Bei dieser Überzeugungsarbeit haben uns auch die Energiesparcup-Aktionswochen sehr geholfen. Mit ihnen konnten wir unsere Mitarbeiter regelmäßig über verschiedene Energiespar-Themen informieren und vieles besser erklären.“

Monitoring zeigt Sparerfolge – und motiviert, am Ball zu bleiben

Als dann im Energiesparkonto für Unternehmen die zusätzlichen Einsparungen sichtbar wurden, war auch für die Mitarbeiter klar, dass sich die Sparbemühungen auszahlen. „Das motiviert uns alle, in Zukunft noch mehr zu sparen!“, sagt Gabriele Pölz. Als nächstes will das Unternehmen die Heizanlage optimieren und die Beleuchtung Schritt für Schritt auf LED umrüsten.